Kreis Aktive Bäuerinnen

Presseberichte

25.11.20 ZEHN Vorstellung

Virtuelluelle Vorstellung der ZEHN-Niedersachsen -

Netzwerkbildung für Verbraucher*innen, Multiplikatoren und Fachorganisationen in Niedersachsen.

 

Bereits die zweite virtuelle Veranstaltung konnte der Kreis Aktive Bäuerinnen im KreisLandFrauenverband Oldenburg durchführen. 18 Frauen nahmen daran teil, als Ökotrophologin Rike Bullwinkel, Leiterin des Zentrums für Ernährung und Hauswirtschaft Niedersachsen, kurz ZEHN, das Zentrum vorstellte.

 

Am 01. Oktober letzten Jahres wurde das Institut für Niedersachsen in Oldenburg gegründet. Träger ist die Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat die Fachaufsicht. Sechs qualifizierte Mitarbeiterinnen setzen sich engagiert für die Ziele des ZEHN ein.

 

In Deutschland haben sich Ernährungsgewohnheiten geändert. Dabei steigt der Wunsch nach Information. Viele Menschen haben Probleme mit der Organisation ihres Alltags. Hier setzen die Aufgaben des ZEHN an. Die vier Hauptaufgaben sind zum einen die Erarbeitung und Umsetzung der Ernährungsstrategie für Niedersachsen, die Leitbild und Handlungsplan für eine gesundheitsfördernde, bewusste und nachhaltigere Ernährung in Niedersachen bildet. . Weiterhin soll über das Berufsbild Hauswirtschaft informiert werden und deren Image verbessert werden. Die Stärkung der Lebensmittelwertschätzung ist eine weitere wichtige Säule des ZEHN. Außerdem werden durch die Vermittlung von Alltagskompetenzen Brücken zwischen Wissen und Handeln gebildet. Ganz wichtig ist dabei die Qualifizierung von Multiplikatoren, um diese Kompetenzen weiterzugeben. In Niedersachsen werden bereits viele dieser Faktoren bearbeitet. Deshalb ist die Verknüpfung und Vernetzung aller Kräfte ein wesentlicher Baustein der Aufgaben des ZEHN.

 

Im ersten Jahr des Bestehens des ZEHN wurden bereits viele Aktionen gestartet: Bei Instagram und Facebook werden regelmäßig Beiträge gepostet, Aktionen zur Lebensmittelwertschätzung und gegen Lebensmittelverschwendung im Rahmen einer bundesweiten Aktionswoche durchgeführt. Durch ein gelbes Band wurden im Herbst Obstbäume, die nicht geerntet werden für die Allgemeinheit zur Verfügung gestellt. Aktuell läuft der Ideenwettbewerb für Schulen unter dem Motto „Mit Lebensmittelwertschätzung Schule machen“ 

(www.zehn-niedersachsen.de/wettbewerb). Schülerinnen und Schüler sind aufgerufen Ihre Ideen für einen bewussteren Umgang mit Lebensmitteln einzureichen.

 

Bullwinkel sagte: „Das ZEHN verbindet Verbraucher, Multiplikatoren und Fachinstitutionen durch Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation und Information.“ Anschließend konnten die Fragen zum interessanten Vortrag gestellt werden.

 

 

Ein weiteres Thema des Abends war ein Kurzbericht über den Niedersächsischen Weg vs. Volksbegehren Artenschutz. Darüber berichtete Edda Strothotte aus der Sitzung des Arbeitsausschusses Agrar und Umwelt des Niedersächsischen LandFrauenverbandes Weser-Ems. Am 29.10.20 wurde die Vereinbarung Niedersächsischer Weg als Maßnahmenpaket für Natur, Gewässer- und Artenschutz unterschrieben u.a. vom Land, Landvolk, Landwirtschaftskammer, BUND und NABU Niedersachsen. Somit verzichteten die Grünen auf den angekündigten Antrag zum Volksentscheid Artenschutz.

 

 

Technisch klappte alles hervorragend. Virtuelle Konferenzen sind eine gute Möglichkeit in der heutigen Zeit.

(Thea Oltmann)

 

21.10.20 TEKLa - Vorstellung des Rechentools

"Klimaschutz ist und bleibt ein Thema für uns alle"

 

TEKLa – Rechentool zur einzelbetrieblichen Klimabilanzierung vorgestellt

 

Zur ersten virtuellen Konferenz mit einem sehr komplexen Thema hatte der Kreis Aktive Bäuerinnen im KreisLandFrauenverband Oldenburg e.V. eingeladen.

 

Zehn Frauen nahmen an der Online Sitzung teil. Friederike Gerken, Landwirtschaftskammer (LWK) Niedersachsen stellte das Rechentool TEKLa vor. Durch dieses von der Landwirtschaftskammer entwickelte Modell kann am einzelnen Betrieb die Klimabilanzierung erstellt werden. Es werden Stellschrauben zur Einsparung von CO2 Emissionen, klimarelevante Veränderungsmöglichkeiten sowie ökologische und ökonomische Vorteile aufgezeigt. Die Landwirtschaft erzeugt lt. Umweltbundesamt zwar nur 7,3 % der deutschen Treibhausgasemissionen, jedoch muss jeder Bürger an der Minimierung des CO2 Ausstoßes beitragen. „Klimaallianz in der Landwirtschaft“ ist ein Projekt, das der Landkreis Oldenburg in Zusammenarbeit mit der LWK Niedersachsen seit 2017 durchführt. Jedes Jahr werden deshalb 20 Betriebe besucht. So werden z. B. bei Milchviehbetrieben 17 Faktoren in die Berechnung einbezogen und damit bestimmt, wieviel Treibhausgase erzeugt werden. Diese Daten werden mit Vergleichsbetrieben verglichen. Anschließend werden Maßnahmen zur Einsparung geplant und die Ergebnisse zusammengefasst. Diese Klimaschutzberatungen zeigen, wie sich der CO2 Fußabdruck mit kleinen Veränderung minimieren lassen.

 

Frau Gerken zeigte an Berechnungen bei weiteren Betriebe, wie Schweine-, Geflügel-, Rindermast, Graserzeugung u.a. die unterschiedliche Höhe des erzeugten CO2 . Bei extensiver Rinderhaltung werden mehr Treibhausgase erzeugt, da die Mastdauer wesentlich länger ist und das Grundfutter nicht so energiereich ist. Dagegen erzeugt Gründünger als Zwischenfrucht sogar einen negativen CO2 Ertrag, da viel Stickstoff gebunden wird. Für die Betriebe ergibt sich als Nutzen, dass neben der Ersparnis durch die Klimabilanzen Transparenz entsteht mit stichhaltigen Fakten für die Öffentlichkeit. In Zukunft wird z.B. klimafreundlich erzeugte Milch ein wichtiges Verkaufsargument. So wirbt Arla schon heute damit, dass die Emissionen pro Liter Milch um 30% bis 2030 verringert und bis 2050 „klimaneutral“ sein werden. Gerken sagte, „Landwirtschaft erzeugt Treibhausgase, trägt aber gleichzeitig zum Klimaschutz durch Erhalt von Grünlandflächen, Humusaufbau und vielseitige Fruchtfolge bei.“ Klimaschutz ist und bleibt ein Thema für uns alle.

 

Anschließend berichtete Kreislandvolkvorsitzender Detlef Kreye, der die Veranstaltung auch interessiert online verfolgt hatte, über aktuelle Entwicklungen in der Landwirtschaft.

 

Diese erste virtuelle Veranstaltung war eine gelungene Premiere mit ein sehr interessantes und komplexes Thema.

 (Thea Oltmann)

 

Smartphone Workshops

Ausdrücklich erwünscht, war die Benutzung des Smartphones während drei Workshops des Kreis Aktive Bäuerinnen des KreisLandFrauenverband Oldenburg.

 

Bei drei jeweils zweitägigen Kursen erfuhren die insgesamt 26 Teilnehmerinnen sehr viel, was in den kleinen Computern steckt, die heutzutage jeder in der Tasche hat. Durch den kompetenten Referenten Ralf Holtz von der LEB hörten die Frauen viel über Grundlagen, Google Konto, schnelles Datenvolumen, Datensicherheit, Aufräumen der Speicher, die verschiedensten Apps, Zubehör und anderes mehr. Vieles wurde gleich in die Tat umgesetzt. 

 

Es hat allen Teilnehmern sehr viel Spaß gemacht und jetzt können alle noch mehr vom Smartphone profieren.

  14.+15.08.20 für Android Smartphone

  21.+22.08.20 für IOS Smartphone (i-Phone)

  04.+05.09.20 für Android Smartphone

Bilder Smartphone Workshop

 

08.01.20 Seminar SVLFG zur Stressbewältigung

Stress und arbeitsbedingte psychische Belastungen

in der Landwirtschaft

Der Kreis Aktive Bäuerinnen des KreisLandFrauenverband Oldenburg e.V. startete am 8. Januar 20 mit einem Seminar ins neue Jahr. Der Seminarraum des Hofes Heinemann in Wüsting bot einen guten Raum dafür. Von der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau referierten Friederike John und Heike Sprengel zu diesem Thema.

Unter dem Thema Stress und arbeitsdingte psychische Belastungen in der Landwirtschaft erar-beiteten 14 LandFrauen die besonderen Anforderungen auf den landwirtschaftlichen Betrieben. Die Arbeit auf dem Hofe hat positive wie negative Aspekte. Es gibt u.a. keine Trennung von Arbeit- und Privatleben, die Arbeitszeit ist sehr hoch, auch wird ein hohes Maß an Flexibilität von jedem gefordert. Viele Pflegebedürftige werden in der Familie gepflegt und erfordern viel Einsatz. Heute kommt auch ein hoher Druck aus der Öffentlichkeit dazu und die staatlichen Vorgaben werden immer höher. Bei vielen Menschen kommt es deshalb zu Stressreaktionen mit erhöhter Anspannung. Das kann zu Dauerstress führen. Folgen können zum Beispiel Magen-Darmbe-schwerden, Herz-Kreislauf Probleme bis zu Burnout oder psychischer Erschöpfung sein. Die Zei-ten der Erholung werden weniger und die Menschen können sich nicht ausreichend erholen.

Die landwirtschaftliche Sozialversicherung hat als eine der ersten Sozialversicherungen Deutschlands erkannt, wie wichtig Präventionsmaß-nahmen gegen psychische Belastungen sind. Deshalb bietet die Versicherung unter dem Motto „mit uns im Gleichgewicht“ verschiedene Angebote zur Vorbeugung bzw. Hilfe: Gesundheitsangebote für pflegende Angebote, Stressmanagement, Gesundheit kompakt bis zu intensiven Einzelfallcoaching.

Alle Teilnehmer waren sich am Ende einig, dass jeder etwas für sich tun sollte, bevor die psychischen Belastungen zu Beschwerden führen.

(Thea Oltmann)

Unser Infotelegramm!

Infos siehe Junge LandFrauen.

 

Weitere interessierte Frauen zwischen Anfang 20 und Anfang 40 sind herzlich willkommen.

Besuchen Sie diese Vereine auf ihren eigenen Internetseiten:

 

KreisLandFrauenverband
Oldenburg e.V.

Huntlosen
Sannumer Str. 3

26197 Großenkneten

Tel. 04471 9483 49

Mail: info[a]

kreislandfrauenverband

-oldenburg.de

Auch auf Facebook u. Instagram ist der KreisLandFrauenverband Oldenburg e.V. vertreten.

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